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Warum PDF?

Reicht nicht eine normale Word-Datei?

Zitat von Wikipedia:

Ziel war es, ein Dateiformat zu schaffen, mit dem Autoren elektronische Dokumente unabhängig vom ursprünglichen Anwendungsprogramm, Betriebssystem oder der Hardware-Plattform originalgetreu weitergeben können.
Ein Leser einer PDF-Datei soll das Dokument immer in der Form betrachten und ausdrucken können, die der Autor festgelegt hat. Die typischen Konvertierungsprobleme (wie zum Beispiel veränderter Seitenumbruch oder falsche Schriftarten) eines Dokuments zwischen den verschiedenen auf dem Markt befindlichen Anwendungsprogrammen entfallen.

Wikipedia: PDF, https://de.wikipedia.org/wiki/Pdf

Problem Formatierung

Sollte also Ihre Word-Datei bei Ihrem Dienstleister verschoben dargestellt werden, liegt dies im allgemeinen nicht an der Wordversion, sondern daran, dass Microsoft Word die Zeichen- und Zeilenabstände entsprechend Ihrem Drucker (der als "Standarddrucker" festgelegt ist) ausgerichtet hat.

Problem Schriftarten

Microsoft Word greift (wie auch andere Programme) auf Schriftarten zu, die auf Ihrem Computer installiert sind. Diese müssen nicht zwangsläufig auch bei Ihrem Dienstleister zur Verfügung stehen.

Problem Software

Um Dateien öffnen zu können, müssten wir alle entsprechenden Programme käuflich erwerben. Zudem gibt es fast jedes Jahr kostenpflichtige Updates. Dadurch entstünden enorme Kosten, die auf die Endpreise aufgeschlagen werden müssten.

Deshalb ist es die beste Lösung, wenn Sie eine PDF-Datei erstellen. In diese können die Schriften eingebettet werden, so dass diese in der PDF-Datei enthalten sind und genauso ausgedruckt werden. Das Layout wird dabei nicht verändert. Qualitätsprobleme sind nicht zu befürchten, wenn Sie die Einstellungen im Abschnitt "Falls Sie schon Software zur PDF-Erstellung installiert haben..." beachten.

Die von uns favorisierte Software-Lösung bietet zusätzlich die Vorteile, dass mehrere Seiten aus unterschiedlichen Programmen, mit unterschiedlicher Größe und Ausrichtung zu einer PDF-Datei zusammengefasst werden können.

PDF-Software

Virtueller Drucker

Meistens wird ein virtueller Drucker installiert (nur der Treiber). Dieser wandelt die zu druckenden Daten in eine PDF-Datei um.

Wir bieten Ihnen in unserem Downloadbereich eine von uns getestete und kostenlose Software zum Erstellen von PDF-Dateien an. Dort finden Sie zusätzlich eine Anleitung zur Installation und Benutzung.

Wir empfehlen den PDFCreator.

Mit dieser kostenlosen Software, aus dem Open Source Bereich, können Sie qualitativ hochwertige PDF-Dateien erstellen.
Es sind sogar PDF/X- oder PDF/A-Dateien möglich.

Der PDFCreator ist ein Produkt der pdfforge GmbH. Wir haben diese Software ausgiebig getestet und nutzen sie täglich.

Falls Sie schon Software zur PDF-Erstellung installiert haben (z.B. Acrobat/Destiller), dann sind folgende Einstellungen zu kontrollieren:

  • alle Schriften müssen enthalten sein (einbetten)
  • Grafiken nicht komprimieren, oder nur LZW bzw. ZIP
Virtueller Drucker: PDFCreator Installation & Einstellungen
Virtueller Drucker: PDFCreator Bedienung

LibreOffice, OpenOffice

In LibreOffice wird PDF direkt unterstützt. Sie brauchen keine zusätzliche Software.

Zwei Möglichkeiten:

  1. In der Symbolleiste links neben dem Drucker gibt es Direktes Exportieren als PDF. Hier wird ohne Nachfrage das PDF erzeugt.
  2. Unter Datei => Exportieren als PDF.... Hier haben Sie die Möglichkeit Änderungen vorzunehmen.
Screenshot: LibreOffice PDF
Screenshot LibreOffice PDF

Microsoft Office

Version 2007

Office 2007 kann im ausgeliefertem Zustand keine PDF-Dateien speichern. Es gibt aber von Microsoft ein Add-In, dies unterstützt das PDF-Format.

Bitte das Add-In für 2007 Microsoft Office direkt bei Microsoft downloaden und installieren.

Nach der Installation gibt es unter Datei die Option Speichern unter - PDF.

Microsoft Download Center: Microsoft Office 2007 Add-In
Add-In 2007 Microsoft Office PDF | externer Link
Version 2010

Ab der Office Version 2010 wird das PDF-Format beim Speichern direkt unterstützt.

Im Menü Datei => Speicher unter wählen und im folgenden Fenster unter Dateityp das PDF (*.pdf) wählen.

Eine genauere Anleitung mit Screenshots hat Microsoft unter dem Artikel Speichern einer Office-Datei im PDF-Format in Office 2010 veröffentlicht.

Microsoft Hilfe & Support: Microsoft Office 2010 PDF-Anleitung
Microsoft Support | externer Link

Wie kommt die PDF-Datei zu uns?

Ihre Druckdaten können Sie per E-Mail (max. 40 MB) zu uns schicken.

Weitere Möglichkeiten
  • Für große Dateien: per WeTransfer bis 2GB
  • USB-Stick, Speicherkarte oder CD/DVD

Gerade bei einem modernen LCD-Monitor ist es zu empfehlen, diesen auf Helligkeits- und Kontrastwerte einzustellen, die dem Ausdruck entsprechen. Sicherlich sehen Fotos auf einen LCD-Monitor mit hohem Kontrast besser aus, aber sie können nicht so ausgedruckt werden.

Laptop/Notebook ist für die Bearbeitung von Fotos oder Beurteilung von Farben nicht geeignet. Eine Ausnahme sind die Apple MacBook (Air/Pro), diese besitzen ein besseres LCD. Das Problem bei Laptops ist die nicht vorhandene Einstellung von Kontrast, Farbtemperatur, Gamma und den RGB-Farben am Display. Für eine Kalibrierung ist dies aber notwendig. Daher empfehlen wir für Laptops einen externen Monitor.

Eventuell hilft Ihnen der Artikel der Computerzeitschrift c't Heft 3/2008, Seite 186 (kostenpflichtig).

Info

Wir empfehlen grundsätzlich eine Kalibrierung Ihres Monitors mit einem Colorimeter, damit Ihre Farbdrucke optimal mit unserem Druck übereinstimmen.

Empfohlene Colorimeter:

Unsere Anleitung für das Farbmanagement der Adobe-Produkte und den PDF-Export (z.B. InDesign) finden Sie im Downloadbereich.

Mindest­anforderungen

Um optimale Farbdrucke bei uns zu erreichen, sollten Sie zumindest eine grobe Monitoreinstellung vornehmen. Dabei wird aber kein ICC-Farbprofil erzeugt! Sogenannte Proofs oder 100% übereinstimmende Farbdrucke sind bei uns generell nicht möglich.

Unsere Anleitung und das zugehörige Testbild gibt es in unserem Downloadbereich.

Fotos sollten im RGB-Farbraum (sRGB | AdobeRGB | eciRGB v2) angelegt sein.

Alle anderen Dokumente sollten generell im CMYK-Farbraum (ISO Coated v2 300%) angelegt sein. Dabei ist zu beachten, dass Sie für die Farbe Schwarz auch nur Schwarz (K) verwenden. Tiefschwarz, oder gemischtes Schwarz aus CMY und K ist nicht zu empfehlen.

Max. Druckfläche

Nicht bedruckbarer Bereich

Unser Farblaserdrucker kann das Papier nicht bis zum Rand bedrucken. Es bleibt ein weißer nicht bedruckbarer Rand von ca. 3 mm. (Im Bild links rot schraffiert.)

Bei DIN A4 gibt es drei Möglichkeiten:

  • Automatisch so weit Verkleinern, dass alles im druckbaren Bereich ist. Das sind ca. 97%, bei DIN A4 29,1 cm x 20,4 cm.
  • 100% drucken und somit etwas wegfallen lassen.

Bei A3 können wir auf SRA3 (32 x 45 cm) drucken. Nach dem beschneiden ergibt sich ein randloses A3-Blatt.

max. Druckfläche

Anschnitt, Beschnittzugabe

Sollte ein Element oder der komplette Hintergrund bis zum Rand (z. B. einer Visitenkarte) reichen, vergrößern Sie bitte diesen um 2-3 mm (Anschnitt/Beschnittzugabe) pro Seite. Dadurch können wir besser schneiden und es entsteht kein kleiner weißer Rand (Blitzer).
Bitte halten Sie die sogenannte "sichere Zone" ein. Inhaltselemente (z.B. Schrift) mit 3-4 mm Abstand zum Rand.

Zum Schneiden: bitte keine Schnittlinien (Umrandungen) einfügen. Diese Schnittlinien können nicht mit einem Schnitt weggeschnitten werden. Es muss immer links und rechts von den Schnittlinien geschnitten werden.

Bitte keine Schnittmarken verwenden, falls nötig nur aussenliegende Schnittmarken!

sichere Zone & Anschnitt

Ausschiessen, Mehrfach­nutzen

Format ausnutzen

Wir drucken immer auf DIN A4 oder DIN A3 (SRA3) Papier. Deshalb sollte die ganze Papierfläche genutzt werden.

Beispiel: Flyer im A6-Format passen 4x, oder Visitenkarten 10x auf eine A4-Seite.

Ausschiessen

Broschüre

Der einfache Broschürendruck ist nur mit DIN-Formaten möglich. Sie brauchen nur die einzelnen Seiten hintereinander in eine PDF-Datei packen, sollten aber auf eine Seitenzahl achten, die durch 4 teilbar ist.

Unsere Maschinen drucken, heften und falten diese automatisch. Maximale Blattanzahl: 15 Blätter (80g/m²), also 60 Seiten. Für das Cover ist ein dickeres Papier möglich, rediziert aber die Innenseitenanzahl.

Nicht DIN-Formate sind nur möglich, wenn die PDF-Datei als Druckbogen angelegt ist. Achtung bei Adobe® InDesign bitte die Funktion "Broschüre drucken..." mit dem "Adobe PDF"-Drucker verwenden.

Siehe Anleitung in Downloadbereich.

Broschüre

Das DIN-Format A0 mit der Größe von 84,0 x 118,8 cm entspricht 1 m2 im Seitenverhältnis 1:√2 (etwa 1:1,41).

Das nächstkleinere Format entsteht durch Halbierung (Faltung) des vorhergehenden Formats.

CC BY-SA 3.0 | Wikipedia | User: Sven
Abmessungen
DIN-​FormatBreite cmLänge cm
A610,5014,85
A514,8521,00
A421,0029,70
A329,7042,00
A242,0059,40
A159,4084,00
A084,00118,90

Zoomberechnung

Bei einem Kopierer wird nicht die Flächenänderung sondern die Längenänderung angegeben. Das nächstgrößere bzw. nächskleinere Format sind demnach 141% (√2) bzw. 71% (√½), siehe Tabelle.

Zoom für DIN
DIN-​SprungVer­größe­rungVer­kleine­rung
1141%71%
2200%50%
3283%35%
4400%25%
Beispiel
1 DIN Sprung
z.B.: A4 A3 oder A5 A4 = 141%
2 DIN Sprünge
z.B.: A5 A3 oder A4 A2 = 200%
Allgemeine Formel
Zoom in % = Kopie (Länge in cm)


Original (Länge in cm)
x 100
Beispielrechnung
Vergrößerung von A4 auf A3
141 % = 42 cm (Kopie A3)


29,7 cm (Original A4)
x 100

Maßstabs­änderung

Bei der Maßstabsberechnung wird Kopie und Original getauscht, da die Maßstäbe mit z.B. 1:100 angegeben werden.

Allgemeine Formel
Zoom in % = Originalmaßstab


Kopiemaßstab
x 100
Beispielrechnung
Verkleinerung von 1:50 auf 1:100
50 % = 50 (Original 1:50)


100 (Kopie 1:100)
x 100
Tipp

Ist die Zahl des Kopiemaßstabes größer als die Zahl des Original­maßstabes, wird es eine Verkleinerung.